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Outdoor Ausrüstung Packliste zum Wandern
Geschäftsführer Alpin Loacker
Felix Loacker liebt die Berge und hat mehrere Jahre Erfahrung im Bergsport. Seit er denken kann, faszinieren ihn Gipfel und die unberührte Natur. In den Bergen fühlt er sich frei und lebendig. Sie sind sein Zuhause und ein Ort, an dem er seine Komfortzone verlässt, wandert, Skitouren macht, klettert & mit dem Mountainbike fährt.
Inhalte

Die wichtigste Frage: Was muss unbedingt mit auf die Reise? In diesem Guide erfährst Du, welches Outdoor Equipment unverzichtbar ist und unbedingt auf Deiner Checkliste stehen sollte.

Du lernst die Must-haves für Dein Outdoor Abenteuer anhand verschiedener Übernachtungsmöglichkeiten und Mehrtagestouren kennen. Denn es macht einen großen Unterschied, ob Du während einer mehrtägigen Wanderung in einer Herberge oder in Deinem selbst mitgebrachten Zelt schläfst. 

Du lernst die einzelnen Gegenstände der Packliste kenne und erhältst eine Packliste, damit auf Deiner Wanderung auch garantiert nichts fehlt.

Außerdem ergatterst Du in diesem Blogbeitrag die besten Tipps & Tricks für Dein Abenteuer. So bist Du für alle Eventualitäten gewappnet. Bist Du bereit?

Eine wichtige Anmerkung gleich zu Beginn: Wenn Du alles selbst tragen musst, macht es keinen Unterschied, ob Du 3 oder 7 Tage unterwegs bist. Du wirst sehen, Dein Rucksack wird ziemlich schnell voll sein und Wandern macht nur halb so viel Spaß, wenn Du Dich wie ein Packesel fühlst.

Alle Produkte im Überblick: Must-haves fürs Wandern

Die Big 4

Das Ziel von ultraleichtem Backpacking und Bike Backpacking ist es, das Gewicht der Ausrüstung zu reduzieren, ohne dabei auf Komfort und Sicherheit zu verzichten.

Das Gewicht Deiner Ausrüstung kannst Du in der Regel am stärksten reduzieren, wenn Du Dich auf die vier schwersten Gegenstände Deiner Ausrüstung konzentrierst, die sogenannten Big 4.

Dazu zählen:

Rucksack

Verwende einen leichten und wasserdichten Wanderrucksack. Zusätzlich sollte das Material des Rucksacks reißfest sein. Es gibt viele günstige, leichtere Rucksäcke, die aber bei Reibung schnell abgenutzt sind und besonders an den Nähten aufgehen.

Beim Rucksack solltest Du nicht sparen, da er all Deine Outdoor Ausrüstung beinhaltet und angenehm und schmerzfrei an Deinem Körper sitzen sollte.

Zelt, Tarp und Hängematte

Übernachtest Du draußen und bevorzugst die leichteste Outdoor-Ausrüstung, solltest Du ein Tarp oder eine Hängematte verwenden. Mittlerweile gibt es ultraleichte Hängematten. In Kombination mit einem Tarp sind sie oft noch leichter als ein Zelt.

Ein Tarp kannst Du von Frühling bis Herbst verwenden, und wenn Du abgehärtet bist, sogar im Winter. Die Vorteile eines Tarps gegenüber einem Zelt wirst Du deutlich spüren: Es braucht deutlich weniger Platz und wiegt etwa ein Drittel eines Zeltes. 

Tarp, leichtes Zelt, Packliste Wandertour, Fahrradtour

Bekleidung

Auf unserer ultraleicht Packliste steht nur, was Du wirklich benötigst. Du kannst die angegebene Stückzahl natürlich erhöhen und Deinen individuellen Bedürfnissen anpassen. Oft ist es aber so, dass wir zu viel mitnehmen. Da unser Blogbeitrag auf Ultra Light Equipment ausgelegt ist, soll es wirklich nur minimal und das Nötigste sein:

Gerade, wenn man nur sehr wenig mitnehmen kann, ist es sinnvoll, sich vorab Gedanken über das Gepäck zu machen:

  • Welches Material?
  • Wie viel wiegt es?
  • Wie fühlt es sich bei konstantem Gebrauch an?
  • Wie lange braucht es zum Trocknen?   

Unterwäsche

Hier ist es sinnvoll, Unterwäsche und Merino Bekleidung zu tragen. Der Beckenbodenbereich und die Oberschenkel sind im Normalfall nicht gut belüftet. In der Gegend sammelt sich viel Schweiß an und es gibt viel Reibung. Merinowolle nimmt Feuchtigkeit perfekt auf, ohne gleich zu müffeln.

Synthetische Fasern haben eine glatte Oberfläche, an der sich Bakterien besser halten können, weshalb sie schneller riechen

Die getragene Unterwäsche aus Wolle kann am Abend von Hand gewaschen werden, während die Saubere zum Schlafen benutzt wird. Wenn Deine Unterwäsche über Nacht nicht trocknet, kannst Du sie während des Gehens auf Deinem Rucksack befestigen.

Im Notfall die Unterhose einfach umdrehen. Wem das zu wenig ist, kann noch eine dritte Unterhose einpacken, um auf Nummer sicherzugehen. 

Anzahl: 2 x Unterwäsche aus Merino (gegebenenfalls auch drei) 

Sport-BH

Zwei Sport BHs reichen auch hier in der Regel völlig aus. Merinowolle oder andere hautfreundliche Stoffe wie 100 % Baumwolle sind im Gegensatz zur Synthetik optimal für die Haut. Wenn Du jeden Tag Reibungen in Kombi mit Schweiß ausgesetzt bist, werden es Dir Deine Brust und Dein Dekolleté danken.

Anzahl: 2 x 

Leggings, lange Wollunterhose

Es ist nicht verkehrt, primär in höheren Lagen im Frühjahr und Herbst eine lange Unterhose mitzunehmen. Du kannst sie nämlich auch als Jogginghosen-Ersatz auf der Hütte und zum Schlafen verwenden.

Anzahl: 1 x

T-Shirt

Mit dem T-Shirt kann man es wie mit der Unterwäsche halten. Eines trägst Du während des Tages und das Saubere benutzt Du zum Schlafen. Bei Bedarf wäschst Du das Merinoshirt von Hand aus.

Weshalb Merinowolle und nicht Synthetik? Synthetik fängt sehr schnell an, unangenehm zu riechen. Wenn man viel schwitzt und mehrere Tage unterwegs ist, wird der Geruch nicht besser. Ein großer Vorteil von Merinowolle ist die Selbstreinigungsfunktion.

Auch in puncto Tragegefühl ist Merinowolle um einiges angenehmer. Synthetik ‘klebt’ an der Haut. Merino kühlt, wenn es warm ist und wärmt, wenn es kühl ist.

Wenn Du mehr über die positiven Eigenschaften von Merinowolle wissen möchtest, lies unseren Blogbeitrag: Merinowolle – die Hightech Faser aus der Natur.

Anzahl: 2 x 

Wanderhose

Eine schnell trocknende Hose findest Du in der Softshellhose. Sie ist leicht und schützt Dich vor

  • Sonne,
  • Kälte
  • und Nässe.

Diese leichte, lockere Wanderhose kannst Du hochkrempeln. Somit ersparst Du Dir zusätzlich die kurze Hose. Eine Alternative wäre die Zip-Hose.

Anzahl: 1 x

Hardshelljacke (Regenjacke)

Eine Hardshelljacke solltest Du fast immer dabei haben. Sie dient Dir als Regen- und Windschutz. Zusätzlich kannst Du sie als Sitzunterlage für feuchten Boden verwenden. In Gegenden, in denen es sehr heiß und schwül ist, kannst Du jedoch getrost auf eine Hardshelljacke verzichten.

Auch wenn es einmal regnen sollte, bleibt es trotzdem warm. Da reicht ein Regenhut völlig aus, um Deinen Kopf trocken zu halten. In schwülen und heißen Regionen wäre ein langes Shirt oder Hemd besser geeignet, um zusätzlich Deine Haut vor der Sonne zu schützen

Anzahl: 1 x

Hardshelljacke von ALPIN LOACKER

Daunenjacke

Dünne Daunenjacken sind leicht und brauchen nicht viel Platz. Wenn man sie in der Nacht nicht zum Schlafen tragen muss, können sie auch als Kopfkissen verwendet werden.

Gerade am Abend wird es in den Bergen meist kühl. Kombiniert mit einem langen Wollshirt oder Merino Pullover, erhältst Du eine noch wärmere Kombi.  

Anzahl: 1 x

Merino Longsleeve

Ein dünnes langärmliges Shirt schützt Dich vor Kälte und bei Bedarf auch vor Sonne. Im Gebirge bzw. in der Höhe ist die Sonne sehr stark. Ab einem gewissen Zeitpunkt hilft Sonnencreme nichts mehr und Du bekommst einen Sonnenbrand.

Bei Geruch lässt sich ein Merino-Shirt sehr einfach mit Wasser auswaschen. Da wir das Gewicht so gering wie möglich halten wollen, reicht ein Stück Langarm-Shirt völlig aus. 

Anzahl: 1 x 

Dickere Fleecejacke oder Merinojacke

Am Abend, wenn es kühler wird, reicht eine Daunenjacke oft nicht mehr aus. Wenn Du im Freien übernachtest, wirst Du mit Deiner ‘normalen’ Daunenjacke frieren. Deshalb kombiniert man Daunen Jacken entweder mit einer dickeren Fleece Jacke, mit einer Merino Jacke oder einer Primaloft Jacke.

Da Du nur wenig Platz hast, ist es sinnlos, eine Daunenjacke mitzunehmen, die ein Viertel oder sogar die Hälfte des Rucksacks belegen würde. Es ist ein Unterschied, ob Du in den Bergen bist oder mit dem Fahrrad unterwegs und in einer Pension übernachtest. In den Bergen ist es unbedingt empfehlenswert, warme Kleidung dabei zu haben. 

Anzahl: 1 x (in den Bergen und kalten Jahreszeiten)

Sonnen- bzw. Regenhut

Grundsätzlich sind Sonnentage äußerst positiv! Wenn aber die Sonne in den Bergen vom Himmel knallt, kann es auch mal unangenehm, mit Sonnenbrand und im schlimmsten Fall Sonnenstich werden. Dagegen hilft am besten ein guter Sonnenhut mit UV Schutz. Ich verwende einen bequemen Hut, den ich als Sonnen- und Regenhut verwenden kann. 

Wollmütze

Ob Du eine warme Kopfbedeckung benötigst, hängt sehr von der Wetterlage und dem entsprechenden Gebiet ab. In höheren Lagen und im Norden solltest Du sie auf alle Fälle dabei haben. Im Herbst ist es in der Nacht schon wieder recht kalt.

Eigentlich benötigst Du sie fast immer, außer im Hochsommer, wenn die Sonne auf Dein Haupt knallt und Du Dir wünscht, eine kuschelige Merino Mütze tragen zu können. Eine dünne Merino Mütze passt auch noch unter einen Kletterhelm, wenn es doch frischer werden sollte.

Buffer (Schal)

Der Vorteil eines Buffer ist, dass er als Schal und als Stirnband verwendet werden kann. Er braucht nicht viel Platz und auch unter dem Helm kann er getragen werden. 

Sonnenbrille

Auch die Augen sollten vor direkter UV-Strahlung geschützt werden. Das gilt vorwiegend beim Wandern, denn hier ist mit einer verstärkten Sonneneinstrahlung und einer zusätzlichen Reflexion zu rechnen, die langfristige Schäden am Auge verursachen kann.

Schnee reflektiert bis zu 95 Prozent des Lichtes, weshalb bei einer Wintertour die Sonnenbrille auf keinen Fall fehlen sollte.

Socken

Auch hier solltest Du auf Socken aus Merinowolle zurückgreifen. Die absorbierende Faser bindet die Feuchtigkeit und leitet sie von der Haut weg. Dadurch bleibt Deine Haut lange trocken.

Es entsteht kein Nässegefühl wie bei Socken aus Baumwolle, Synthetik oder normaler Schafwolle. Dank der tollen Eigenschaften der Merinowolle reichen zwei Paar Socken für eine mehrtägige Tour völlig aus. Wenn’s dann doch unangenehm riechen sollte, kannst Du sie einfach mit Wasser und etwas Seife auswaschen.

Anzahl: 2 Paar

Wandertour Outdoor Ausrüstung Packliste

Handschuhe

Die wenigsten denken an Handschuhe. Du wirst sie aber schneller benötigen, als Du Dir gerade vorstellen magst. Hände sind im Gegenzug zu anderen Körperpartien ungeschützt. Deshalb ist es empfehlenswert, nicht nur bei Winter-, sondern auch auf Bergtouren stets ein Paar Handschuhe dabei zu haben.

Denn gerade im Gebirge kann es zu plötzlichen Temperaturstürzen kommen. Für Klettersteiggeher*innen gehören entsprechende Handschuhe ohnehin zur Pflichtausstattung. Sie bieten Schutz vor Drähten, die aus dem Stahlseil herausragen und verhindern Blasen an den Händen.

Je nach Einsatzgebiet empfiehlt sich im Gebirge auch bei hohen Temperaturen das Mitführen von Handschuhen mit leichter Isolation. Gerade auf Touren in hochalpinen Regionen werden leicht Höhenbereiche erreicht, in denen die Temperatur markant unter dem sommerlichen Niveau im Tal liegt.

Mittlerweile gibt es leichte und gleichzeitig warme Handschuhe, mit denen man sogar sein Smartphone bedienen kann, ohne sie auszuziehen.

Wanderschuhe

Wandern: Halbschuhe oder richtige Wanderstiefel. Das hängt zum einen von den individuellen Bedürfnissen ab und zum anderen vom Wandergebiet. Wenn Du Gletscher überschreitest, müssen Deine Wanderschuhe steigeisenfest sein.

Joggingschuhe oder Halbschuhe sind dies meistens nicht. Der Nachteil von Halbschuhen ist, dass die Füße schneller ermüden. Das Fußgelenk muss mehr arbeiten, weil es nicht geschützt ist. 

Flip-Flop oder Sandalen

Damit die Füße etwas Abwechslung haben und auch mal durchatmen können, sollte man ein zweites Paar Schuhe mitnehmen. Vor allem aus hygienischen Gründen sind Flip-Flops praktisch, denn diese kann man auch noch zum Duschen verwenden. 

Equipment

Hast Du immer schon Wanderstöcke benutzt? Dann nimm sie auch auf Deiner Mehrtagestour mit. Die leichtesten Wanderstöcke sind aus Carbon und können zusammengefaltet werden.

Wenn Du Dich in das Thema gerne einlesen möchtest und ob es für Dich evtl. Sinn ergibt, faltbare Wanderstöcke zu verwenden, kannst Du in unserem Blogbeitrag, Wanderstöcke am Rucksack befestigen » 4 Möglichkeiten, alles nachlesen.

Stirnlampe (Taschenlampe)

Nicht nur wer im Freien oder im Zelt übernachtet, sollte eine Stirnlampe dabeihaben. Es kann passieren, dass man von der Dunkelheit überrascht wird, weil die Route falsch eingeschätzt wurde. Wer keine mitnehmen möchte, kann auch sein Smartphone verwenden. 

Ultraleichter Gaskocher, Feuerzeug oder Zünder

Wenn Du draußen übernachtest und einen Gaskocher dabei hast, ist einer der grundlegendsten Punkte, dass das Kochsystem einfach zu bedienen ist. So ist das Outdoor kochen ein Kinderspiel und Du kommst schnell zu Deiner Tasse Kaffee. 

Der zweite Punkt ist natürlich das Gewicht. Ein leichter Gaskocher hat in etwa ein Gewicht von 200 - 400 Gramm inklusive kleiner Tasse oder einem Topf, in dem das Wasser gekocht werden kann. Auf dem Markt gibt es unzählige Outdoor-Zünder.

Wer sich Überlebensstrategien aneignen möchte, kann auch einen Feuerstahl* mitnehmen. Es ist klein und passt in jede Tasche. Bitte vorher üben! Gegen ein alt herkömmliches Feuerzeug oder Zünder spricht auch nichts.

* Was ist Feuerstahl?
Feuerstahl oder Feuereisen besteht aus einem kohlenstoffreichen Stahl und ist ein Bestandteil des Schlagfeuerzeugs. Es dient dazu, schnell und einfach Funken zu entzünden, um Feuer zu machen.

Tipp: Um auch bei Regen kochen zu können, empfiehlt es sich einen Windschutz für den Gaskocher mitzunehmen. 

Titan Besteck

Wir geben auf unserer Packliste explizit Titan-Besteck an, weil es sehr robust und zugleich unglaublich leicht ist. Titan ist hart und hat gleichzeitig eine geringe Dichte. Diese Vorteile machen Titanbesteck eindeutig zum Gewinner gegenüber anderen Produkten.

Es ist ein Material, auf das man sich verlassen kann. Hochqualitatives Plastik wäre evtl. eine Alternative. Plastik kommt aber vergleichsweise trotzdem nicht an die Härte und Langlebigkeit von Titan ran und zweitens ist es, nun ja, Plastik. Der Umwelt zuliebe sollten wir, soweit es geht, darauf verzichten. 

Wasserflasche

Auch die Wasserflasche sollte aus einem umweltfreundlichen, leichten und robusten Material sein. Hier empfiehlt sich auch Titan oder eine Wasserflasche aus Edelstahl

Edelstahl ist um einiges günstiger als Titan, aber bei Weitem nicht so robust wie Titan. Für den alltäglichen Gebrauch eignet sich Glas hervorragend für eine mehrtägige Reise und im Outdoor Bereich ist Glas jedoch zu schwer und es kann gefährlich werden, wenn Glas bricht. 

Wasserfilter

Outdoor Wasserfilter ermöglichen es, Schmutzpartikel, Schwebstoffe und Krankheitserreger (wie Viren und Bakterien) aus dem Wasser erfolgreich herausfiltern.

Es gibt unterschiedliche Filtersysteme. Welches Du benötigst, hängt von Deinem Reiseziel ab. Beispielsweise entfernt der Aktivkohle-Filter, den es auch als Aufsatz gibt, Schwermetalle wie auch organische Verbindungen aus dem Wasser.

Es gibt folgende Wasserfilter:

  1. Kompakte Mechanische Filter (Bakterien, Protozoen)
  2. Pumpfilter (Bakterien, Protozoen)
  3. Pumpenfilter gegen Viren (Bakterien, Protozoen, Viren)
  4. Elektroadsorption (Bakterien, Protozoen, Viren)
  5. Abkochen (Bakterien, Protozoen, Viren)
  6. UV-Licht (Bakterien, Protozoen, Viren)
  7. Chemische Mittel (Bakterien, Protozoen, Viren)
  8. Durchlauffilter (Bakterien, Protozoen)
  9. Als Aufsatz: Aktivkohlefilter

In unseren Breitengraden reicht normalerweise ein einfacher mechanischer Wasserfilter. Wer aber Viren filtern möchte, braucht einen speziellen Pumpfilter gegen Viren.

Expertentipp: Achte darauf, Wasser aus Quellen zu trinken, die direkt aus dem Berg fließen. In trockenen Gebieten wie den Pyrenäen gibt es viele tote Tierkadaver, die das Wasser verseuchen können. Dies sieht man aber oft nicht.

 

Messer bzw. Taschenmesser

Ein Messer ist ein universelles Werkzeug und kann für viele Dinge zweckentfremdet werden. Es eignet sich

  • für Reparaturen,
  • um Feuer zu machen
  • und Holz zu spalten.

Wenn man sich in einer länger anhaltenden Notlage befindet, kann ein Messer überlebensnotwendig sein.

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Biwak (Rettungsdecke)

Ein Biwaksack sorgt bei widrigem Wetter für Wind- und Regenschutz und verhindert, dass der Schlafsack bei Regen und/oder Tau feucht wird und an Wärmeleistung einbüßt.

Wer mit Zelt oder Tarp unterwegs ist, sollte ein Not-Biwak dabei haben. Mittlerweile gibt es sehr kleine und leichte Notfalldecken.  

Hygiene

Mikrofaser Handtuch

Für unsere ultralight Equipment Checkliste sind Mikrofaser Handtücher besonders geeignet, weil sie

  • schnell trocknend,
  • antibakteriell,
  • klein,
  • und leicht sind
  • und zudem eine gute Feuchtigkeitsaufnahme haben. 

Zahnbürste

Wer Platz sparen möchte, verwendet eine Kinderzahnbürste oder schneidet die Zahnbürste in der Mitte auseinander. 

Zahncreme oder Zahntabs

Zahnputztabletten kommen in Trekking-Videos oftmals zum Einsatz. Bedenke jedoch bitte: Sie sind einzeln verpackt und produzieren unnötig Müll. Außerdem müssen die Zahntabs zerkaut werden müssen. Das macht das Zähneputzen gleich zu einem größeren Akt.

Es spricht wirklich nichts gegen die gute alte Zahnpasta. Sie gibt es mittlerweile in Miniformaten. Eine andere gute Alternative ist Zahnpulver: praktisch im kleinen Glas und für unterwegs schnell verstaut.

Sonnencreme

Hautstellen, die der Sonne ausgesetzt sind, sollten mit Sonnenschutz eingecremt sein. In den Bergen ist die Sonne meist noch intensiver. Verwende einen hohen Schutzfaktor. Lange, dünne Shirts können auch für Abhilfe sorgen, wenn eincremen nichts mehr hilft und die Sonne schon auf der Haut brennt. 

Abbaubare Seife für Haar, Körper, Kleidung und Spülmittel

Verwende eine biologisch abbaubare Seife, zum Beispiel die Alepposeife die auch als Geschirrspülmittel und als Waschmittel für Bekleidung verwendet werden kann.

Hast Du Outdoor Bekleidung aus Merinowolle, reicht es meistens, sie mit Wasser auszuwaschen, um die aggressiven Körpersalze herauszuspülen. 

Reiseapotheke

Tape (Kinesiotape, Physio-Tape oder Muskel-Tape)

Ein Tape ist eine Art hochelastisches Pflaster aus Stoff. Es dient nicht nur bei Verletzungen oder Entzündungen von Muskeln, Bändern oder Gelenken als Stabilisierung, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Tape ist vielseitig einsetzbar.

Statt unzählige Pflaster und Verbände mitzuschleppen, kannst du Tape für Folgendes verwenden:

  • Für Blasen statt zusätzlich noch Blasenpflaster mitzuschleppen.
  • Für Notreparaturen am Tarp, Zelt oder Bekleidung wie Daunenjacke.
    Tape eignet sich hervorragend, um Risse zu flicken. Isomatten sollten hingegen immer eigenes Flick-Equipment beinhalten.
  • Für offene (oberflächliche) Wunden.

Antiseptikum

Damit Wunden sich erst gar nicht infizieren können, ist es wichtig, eine Wundinfektion dabei zu haben. Es kann auch für aufgeplatzte Blasen und andere offene Stellen verwendet werden.

Falls es möglich ist, die Stelle nicht zu kleben, so kann sie besser und schneller abheilen. Du solltest sie regelmäßig säubern und danach wieder mit Antiseptikum behandeln. 

Tiger Balsam: Was ist das?

Tigerbalsam ist ein natürliches SchmerzmittelTigerbalsam ist vorrangig dafür bekannt, dass er bei Muskelkater hilft und bei Nacken- und Schulterverspannungen eingesetzt wird. Für uns ist er interessant, weil er so vielseitig einsetzbar ist, dass er locker 5 Cremes ersetzen kann.

Diese Tatsache haben wir seinen natürlichen Inhaltsstoffen zu verdanken. Tiger Balsam enthält Kampfer, der entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften hat. Sie können durch Muskelverspannungen entstandene Schmerzen lindern.

Außerdem ist Menthol enthalten, das gegen Juckreiz infolge eines Stiches eingesetzt werden kann. In Verbindung mit Kampfer entfaltet Menthol seine abschwellenden Eigenschaften, die auch für die Reinigung der Bronchien von Nutzen sind.

Um die Wirkung der Salbe zu erhöhen, enthält diese zudem die folgenden Komponenten:

  • Minzöl (schmerzlindernde Wirkung)
  • Cajeputöl (abschwellenden Wirkung)
  • Eukalyptusöl (entzündungshemmende Wirkung)
  • Zimtbaumöl (belebende Wirkung)

Expertentipp: Tigerbalsam sollte nicht mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen.

Zusätzliche Ausrüstung: Elektro Kram

Handy, + Ladegerät

Ein Telefon macht einerseits Sinn, um sich mit anderen Gruppenmitgliedern abzusprechen (um sich zu verorten und Verlorene wiederzufinden) und andererseits im Notfall die Bergrettung oder den Notdienst alarmieren zu können.

Wer nicht extra eine Kamera mitnehmen möchte, nimmt sein Smartphone zum Fotografieren. Wer es nur zwecks Sicherheitsgründen verwenden möchte, lässt es ausgeschaltet, sodass es im Notfall noch ausreichend Akku hat und verwendet werden kann. Eine weitere praktische Angelegenheit ist die Taschenlampenfunktion. 

Die gesamte Packliste als Tabelle im Überblick: Packliste Wandern: Was brauche ich für den Wanderurlaub?

Häkchen in der Klammer (✔️) bedeutet, dass es nicht notwendigerweise auf Deiner Urlaubs-Packliste sein muss. Es hängt ab von: Jahreszeit und Reisegebiet 

 
A
Wandern mit
Zelt/Tarp
B
Wandern mit
Übernachtung
Rucksack
✔️
✔️
Schlafsack/
Hüttenschlafsack
✔️
✔️ in der Berghütte
Isomatte
✔️
Zelt/Tarb
✔️
Unterwäsche
✔️
✔️
Sport BH
✔️
✔️
Leggins oder
Lange Wollunterhose
✔️
✔️
T-Shirt (✔️) (✔️) In der Berghütte
Wanderhose
✔️
✔️
Hardshelljacke
(Regenjacke)
✔️
✔️
Daunenjacke
✔️
(✔️)
Merino Longsleeve
✔️
✔️
Dickere Fleecejacke /
Merinojacke
✔️
✔️
Sonnen- bzw.
Regenhut
✔️
✔️
Schal (✔️)
(✔️)
Wollmütze
(✔️)
(✔️)
Sonnenbrille
✔️
✔️
Socken
✔️
✔️
Handschuhe
(✔️)
(✔️)
Wanderschuhe
✔️
✔️
Flip Flop
✔️
✔️
Faltbare Wanderstöcke
(✔️)
(✔️)
Stirnlampe
(Taschenlampe)
✔️
Ultraleichter Gaskocher,
Feuerzeug oder Zünder
✔️
Titan Besteck
✔️
Wasserflasche
✔️
✔️
Wasserfilter
(✔️)
Messer bzw.
Taschenmesser
✔️
Biwak
✔️
✔️
Mikrofaser Handtuch
✔️
(✔️)
Zahnbürste
✔️
✔️
Zahncreme o. Zahnpasta o. Zahnpulver
✔️
✔️
Sonnencreme
✔️
✔️
Abbaubare Seife bzw. Aleppo Seife für
Haar, Körper, Kleidung
und Spülmittel
✔️
(✔️)
Tape
✔️
✔️
Antiseptikum
✔️
✔️
Tigerbalsam
✔️
✔️
Handy + Ladegerät
✔️
✔️

 

Diese Outdoor Hacks werden Deine neuen Life Hacks: Tipps & Tricks für Dein Abenteuer, um Deine Wanderung noch leichter zu machen

Tape

Wickel vorsorglich ein Stück Tape um Deine Wanderstöcke. Falls Du keine Gehhilfe verwendest, wickel es um Deine Zahnbürste, Lippenbalsam oder Zeltheringe. Wenn Du mit dem Bike unterwegs bist, kannst Du es an Deiner Lenkstange befestigen

Jedes rundliche Teil, an dem es einfach wieder zu entfernen ist, ist geeignet. Dadurch sparst Du an Gewicht und Platz und kannst im Notfall dennoch die Vorzüge eines Tapes genießen.

Hundekotbeutel 

Ja, Du hast richtig gelesen, Hundekotbeutel stehen unter unseren Trekking Hacks. Es kann sehr unangenehm sein, wenn Deine Schuhe nicht mehr trocken werden. Oft ist es durch dauerhaften Niederschlag nicht möglich, Schuhe zu trocknen. Oder aber, Du musst Bäche oder Flüsse durchqueren. 

Im Notfall kannst Du die Hundekotbeutel über Deine Socken ziehen. Die Schuhe werden dadurch nicht trocken, aber dafür Deine Füße! Hundebeutel sind extrem leicht und reißfest. Außerdem stehen sie in entsprechenden Spendern fast überall kostenlos zur Verfügung.

Warum sind trockene Füße wichtig?

Je nasser die Schuhe sind, desto besser können die Bakterien in dieser Umgebung gedeihen und übermäßigen Schweiß verursachen.

Leder statt Plastikschuhe: Leder ist im Vergleich zu Kunststoff hervorragend schweiß absorbierend.
 
Verwende nur Merino- oder Baumwollsocken: Dünne Merino Wollsocken schlagen alle synthetischen Socken um das Zehnfache.

Hier gilt das gleiche Prinzip wie bei Kunststoffschuhen. Zudem kannst Du Merinosocken (im Gegensatz zu synthetischen Socken) tagelang verwenden.

Merino Socken von ALPIN LOACKER

Packweise: Die Kunst, richtig zu packen

Wenn Du Deinen Rucksack packst, ist es wichtig, die schweren Sachen nahe an Deinem Rücken aufzubewahren. Das erleichtert das Gehen um einiges. Schwerere Gegenstände, die außen am Rucksack platziert sind, ziehen nach hinten und unten. Dadurch gerätst Du eher ins Wanken und verlierst das Gleichgewicht.

Lass Schuhe oder schwerere Gegenstände nicht außen am Rucksack rum baumeln. Dein Rucksack wird sich dadurch viel schwerer anfühlen als er tatsächlich ist. 

Trage lange, dünne Kleidung

Entscheide Dich bei der Wahl Deiner Kleidung bei einer mehrtägigen Tour für Kleidungsstücke, die einen UV-Schutz bieten. Merinowolle hat bspw. einen natürlichen UV-Schutz. Die Merino Faser nimmt einen Teil der UV-Strahlung in sich auf und hält sie so von der Haut fern.

Zum Vergleich: Ein klassisches weißes Shirt aus Baumwolle hat einen UPF* von 10. Auch Kunstfaser-Shirts erreichen keinen so hohen UPF-Wert wie Merino Shirts, wenn, dann oftmals nur unter Zuhilfenahme chemischer UV-Blocker.

Bei Merinowolle Bekleidung pendelt sich der UPF zwischen 30 und 50 ein.

  • Ein UPF-Wert von 40 bedeutet beispielsweise, dass mehr als 97,5 % der Strahlen zurückgehalten werden.
  • Der UPF (Ultraviolett Schutzfaktor) gibt an, wie viel ultraviolette Strahlung (UV) ein Stoff abhält.

Ausrüstung teilen

Wenn Du mit einer weiteren Person unterwegs bist, teilt auch die Ausrüstung. Ein Gaskocher beispielsweise genügt völlig.

Wetter

Informiere Dich kurz vor Deinem Trip noch mal, wie das Wetter wird. Vielleicht benötigst Du weniger Regenkleidung als gedacht.

Keep it simple!

Auch wenn einmonatige Reisen durch Zentralafrika episch klingen (und es auch sind), bedeutet dies nicht, dass Du eine große Eskapade in Angriff nehmen musst, um voll auf Deine Kosten zu kommen.

Lange Wochenendausflüge können oftmals völlig ausreichen, um Dein Verlangen zu stillen. Das Abenteuer liegt oft näher und ist einfacher zu erreichen, als Du vielleicht glaubst.

Die besten Abenteuer befinden sich nämlich oft direkt vor unserer eigenen Haustür. Have fun!

Fazit

Jede längere Wanderung erfordert eine gute Vorbereitung. Nur wenn Du das passende Equipment wie ein Zelt oder Tarp, einen Schlafsack, gute Kleidung, Verpflegung und eine Notfallausrüstung dabei hast, kannst Du Deine Tour in vollen Zügen genießen.

In unserer Packliste findest Du deshalb alles, was Du für eine unbeschwerte Zeit in der Natur wirklich benötigst. Auch wenn Dir die Liste auf den ersten Blick recht umfangreich erscheinen mag, sei Dir gewiss: Du wirst all diese Dinge früher oder später benötigen.

Auch hier gilt stets der Leitsatz: Vorsorge ist besser als Nachsorge. In diesem Sinne wünschen wir Dir grandiose Touren, spannende Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse.

FAQ

Wo lagere ich meine Outdoor Ausrüstung am besten? 

Wenn Du öfter zu mehrtägigen Wandertouren aufbrechen möchtest, solltest Du Deine Ausrüstung möglichst griffbereit aufbewahren. Nichts ist mühseliger, als erst das ganze Haus nach dem Equipment abzusuchen. Achte hier unbedingt auf einen trockenen und gut gelüfteten Bereich in Deinem Zuhause. Im feuchten Keller können Isomatte, Schlafsack und Co. nämlich schnell muffig werden.

Auch unterwegs auf Deiner Rast solltest Du für Deine Outdoor Ausrüstung einen geeigneten Platz auswählen. Bei schlechtem Wetter dient ein Tarp als idealer Aufbewahrungsort, um Dein Equipment vor Nässe zu schützen.

Wie pflege ich meine Outdoor Ausrüstung? 

Damit Du lange Freude an Deiner Outdoor Ausrüstung hast, solltest Du sie regelmäßig pflegen. Achte beispielsweise darauf, Deinen Schlafsack gut auszulüften. Du solltest ihn, wenn möglich, nicht im feuchten Zustand zusammenpacken. Gleiches gilt für Dein Zelt.

Du möchtest Deine Merinobekleidung oder Deinen Schlafsack nach intensivem Gebrauch waschen? Kein Problem. Nähere Informationen findest Du in unseren Blogbeiträgen Merinowolle waschen: 4 Tipps für eine schonende Reinigung" und „Daunenschlafsack waschen: Tipps & Step-by-Step-Anleitung“.

Was kostet eine komplette Outdoor Ausrüstung?

Diese Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Hier kommt es nämlich ganz auf Deine Bedürfnisse an. Legst Du Wert auf Qualität und Langlebigkeit, kommen schnell einige Hundert Euro zusammen. Wenn Du Dich für günstigeres Equipment entscheidest, wirkt der Preis auf den ersten Blick natürlich attraktiver.

Bedenke dabei jedoch, dass Billigware langfristig betrachtet oftmals erheblich teurer ist. Denn es macht schon einen Unterschied, ob Du Deine Ausrüstung jahrelang verwenden kannst oder jährlich neues Equipment kaufen musst?

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