Die richtige Stockspitze macht den Unterschied zwischen sicherem Halt und gefährlichem Wegrutschen. Wanderstöcke kommen mit verschiedenen Spitzen für verschiedene Untergründe — hier ist die Entscheidungshilfe.
Die 3 Spitzentypen im Überblick
| Spitzentyp | Material | Bester Untergrund | Nicht geeignet für |
|---|---|---|---|
| Hartmetall/Wolframkarbid | Metall | Fels, Schotter, fester Boden | Asphalt (zu laut, rutscht) |
| Gummikappe | Gummi | Asphalt, Parkett, Stein | Schotter, nasses Gras |
| Schneeteller | Kunststoff | Schnee, Matsch, weicher Boden | Fels, fester Boden |
| Korb klein | Kunststoff | Sommer-Allround | Tiefschnee |
Empfehlung nach Tour-Typ
- Alpentouren mit Fels & Schotter: Hartmetall-Spitze ohne Teller
- Winterwanderung / Schneeschuhtouren: Schneeteller (Durchmesser 80–100mm)
- Stadtspaziergang / Asphalt: Gummikappe — schützt auch die Spitze selbst
- Mehrtages-Trek (wechselndes Gelände): Hartmetall-Spitze + Gummikappe im Rucksack
Tipp: Spitze & Teller wechseln
Bei den meisten Teleskopstöcken lassen sich Spitzen und Teller einfach drehen/schrauben. Eine Ersatz-Gummikappe (3–5€) im Rucksack lohnt sich immer. Auch ein Ersatz-Schneeteller für Wintertouren ist sinnvoll.
Wann Stöcke wechseln?
Hartmetall-Spitzen sind stumpf wenn sie keine Spitze mehr haben und auf Fels wegrutschen. Gummikappen ersetzen wenn das Gummi bis zur Metallspitze abgenutzt ist. Eine abgenutzte Spitze ist ein Sicherheitsrisiko.
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