Draußen schlafen ist für viele der Inbegriff von Freiheit – kein Wunder, denn unter freiem Himmel kommen wir der Natur so nah wie sonst nie. Damit Dein Outdoor-Abenteuer wirklich erholsam wird, kommt es auf die richtige Ausrüstung an. Neben Zelt, Schlafsack und Isomatte spielt auch ein gutes Kissen eine wichtige Rolle – und genau dazu findest Du in diesem Beitrag Kissen reiten Tipps, die Dir helfen, die optimale Schlafposition im Freien zu finden und morgens ohne Nackenschmerzen aufzuwachen.
Welche Ausrüstung brauchst Du, um draußen zu schlafen?
Eine durchdachte Outdoor-Ausrüstung entscheidet darüber, ob Du am nächsten Morgen erholt oder zerschlagen aufwachst. Neben einem leichten Zelt, einem Biwaksack oder einer Hängematte solltest Du folgende Basics einplanen:
- Isomatte: Sie schützt Dich vor Bodenkälte und sorgt für ein bequemes Liegegefühl. Unser Ultraleicht-Modell wiegt nur 460 g und passt dank des geringen Packmaßes in jeden Wanderrucksack. Wer auf Wintertouren unterwegs ist, sollte sich ultraleichte Isomatten mit hoher Isolationsleistung näher ansehen.
- Schlafsack: Ein Daunenschlafsack schenkt Dir wohlige Geborgenheit und schützt zuverlässig vor dem Auskühlen. Für kalte Nächte empfiehlt sich ein ultraleichter Daunenschlafsack fürs Wintercamping.
- Reisekissen: Ohne Kopfkissen wird die Nacht im Freien schnell unbequem. Damit Du morgens ohne Nackenschmerzen aufwachst, gehört ein aufblasbares Reisekissen in jedes Gepäck. Unser Sitzkissen für Bergfreunde ist ein echtes Multitalent – es lässt sich zum Schlafen und Sitzen nutzen.
Kissen reiten Tipps: So liegst Du draußen wirklich bequem
Der Begriff „Kissen reiten" beschreibt eine Schlaftechnik, bei der das Kissen nicht nur unter dem Kopf, sondern aktiv zwischen den Beinen, unter der Hüfte oder im Lendenbereich positioniert wird – eine clevere Methode, um den Rücken zu entlasten. Gerade beim Schlafen auf der Isomatte machen diese kleinen Anpassungen einen großen Unterschied. Hier unsere wichtigsten Kissen reiten Tipps für Deine Outdoor-Übernachtung:
- Seitenschläfer: Klemme ein zweites kleines Kissen oder eine zusammengerollte Jacke zwischen die Knie. Das hält die Wirbelsäule gerade und beugt Hüftschmerzen vor. Wer es besonders bequem mag, schaut sich die beste Isomatte für Seitenschläfer an.
- Rückenschläfer: Lege Dir ein flaches Kissen oder Sitzkissen unter die Kniekehlen. Das entlastet den unteren Rücken spürbar.
- Bauchschläfer: Verwende ein möglichst flaches Kissen unter dem Kopf und ein zweites unter dem Becken, um ein Hohlkreuz zu vermeiden.
- Aufblasbares Kissen richtig befüllen: Pumpe es nur zu etwa zwei Dritteln auf. So passt es sich Deiner Kopfform besser an und „reitet" nicht von der Matte.
- Rutschen verhindern: Lege das Kissen unter den Schlafsack-Kapuzenrand oder fixiere es mit einem Stück Kleidung darunter, damit es nachts nicht verrutscht.
Sommer- oder Winterschlafsack: Wo liegt der Unterschied?
Sommer- und Winterschlafsäcke unterscheiden sich vor allem im Füllgewicht. Je mehr Daunen verarbeitet sind, desto besser die Isolationsleistung. Winterschlafsäcke enthalten deutlich mehr Daunenfüllung und schützen Dich auch bei Minusgraden vor dem Auskühlen.
Da das Temperaturempfinden sehr individuell ist und viele Menschen schon 10 Grad als kühl empfinden, empfehlen wir den Down Pro 4-Jahreszeiten-Daunenschlafsack. Damit bist Du ganzjährig bestens ausgerüstet. Wer es besonders kuschelig mag oder zu zweit unterwegs ist, kann auch eine Doppel-Isomatte für maximalen Schlafkomfort in Betracht ziehen.
Draußen schlafen: Welche Möglichkeiten gibt es?
Unter freiem Himmel zu nächtigen, geht auf verschiedene Weisen:
- Biwaksack: Die einfachste Variante. Wasser- und winddicht wird er einfach über den Schlafsack gezogen.
- Hängematte: Minimalistisch und leicht, aber bei Insekten oder Wetterumschwüngen nur bedingt geeignet.
- Zelt: Bietet maximalen Schutz vor Wind, Kälte, Regen und Insekten. Unsere ultraleichten Zelte sind die perfekte Wahl. Für frostige Nächte solltest Du beachten, worauf es bei einem Ultraleicht-Zelt in kalten Nächten ankommt.
- Tarp: Eine leichte Plane, die im Handumdrehen aufgebaut ist und zuverlässig vor Wind und Regen schützt.
Tipps je nach Jahreszeit
Egal in welcher Jahreszeit Du draußen schläfst: Behalte stets das Wetter im Auge. Bei Gewitter oder Sturm verschiebst Du Deine Nacht im Freien besser. Wenn Du Wind und Regen nicht scheust, sind ein wasserdichtes Zelt und ein robuster Schlafsack Pflicht. Ein ebener Lagerplatz, eine Taschenlampe für nächtliche Wege und warme Kleidung – etwa Merino-Funktionsunterwäsche als Basisschicht – runden Deine Ausrüstung ab.
FAQ – Häufige Fragen zum Draußen schlafen
Welche Kissen reiten Tipps helfen gegen Nackenschmerzen?
Wichtig ist, dass das Kissen nicht zu hoch und nicht zu prall aufgeblasen ist. Fülle ein aufblasbares Reisekissen nur zu etwa zwei Dritteln, damit es sich der Kopfform anpasst. Seitenschläfer profitieren zusätzlich von einem kleinen Kissen zwischen den Knien, das die Wirbelsäule gerade hält.
Brauche ich für jede Jahreszeit einen anderen Schlafsack?
Nicht zwingend. Ein 4-Jahreszeiten-Daunenschlafsack deckt einen großen Temperaturbereich ab. Wer regelmäßig im Hochwinter unterwegs ist, sollte aber über ein spezielles Wintermodell nachdenken.
Wie schütze ich mich beim Outdoor-Schlafen vor Bodenkälte?
Eine isolierende Isomatte ist Pflicht. Achte auf den R-Wert: Je höher er ist, desto besser die Isolation. Für Wintertouren empfiehlt sich ein R-Wert von 4 oder höher in Kombination mit einem warmen Daunenschlafsack.